Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3201 von 4267:

Grüss Gott Herr Doktor Schmickl,
ich habe am 9/10/08 eine Holunderbeerenmaische angesetzt, mit deren Vergärung ich einige Probleme hatte. Könnten sie bitte meine Einträge hierzu (Diskussion sufu Holunderbeerenmaische) lesen und mir ihre Meinung mitteilen?
Die Maische habe ich am 21/02/09 (Anlage 156 Fotogallerie) gebrannt. Es endstand kaum Vorlauf, Nachlauf habe ich bei 46%vol, wie ich es immer bei meinen Schlehenbränden tue, abgetrennt und somit 8,65L zu 43%vol Edelbrand erhalten.
Da ich den Geschmack nicht beurteilen kann, weil ich bisher noch nie Hollerbrand getrunken habe, wollte ich sie fragen ob ich ihnen eine Probe davon schicken kann damit sie mir ihre Meinung dazu sagen können.
Schöne Grüsse aus Luxemburg, danke.


Schlehenfan, Luxemburg
29.Apr.2009 18:30:11


    Hochgradige Maischen sollten zumindest ca. 4 Monate oder länger (je länger desto besser) lagern, um Hefegeschmack im Destillat (wird oft auch als Schärfe beschrieben) zu vermeiden und das Fruchtaroma zu intensivieren. Zukünftig können Sie sich mit dem Brennen daher ruhig einige Monate mehr Zeit lassen.
    Von der von Ihnen beschriebenen grünen klebrigen Masse lese ich zum ersten mal, wir haben zwar auch schon Holunderbeeren eingemaischt/gebrannt, dabei ist diese Masse jedoch nicht aufgetreten.
    Natürlich, kein Problem, Adresse siehe Seite "Kontakt".
    Anmerkung: Holunderbeerenbrand hat keinen angenehmen fruchtigen Geschmack, so wie Sie das von den Schlehen her kennen. Das Aroma ist eher mit Vogelbeere zu vergleichen. Sollte Ihnen der Geschmack nicht zusagen, sollten Sie es nächstes Jahr mit Holunderblüten versuchen. In Kombination mit ein paar Zitrusfrüchten (Rezeptur siehe Buch) ein wahrer Hit!

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl