Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3213 von 4278:

Hallo Herr Schmickl,
habe vor einiger Zeit ihr Buch gelesen und darauf hin eine hochgradige Apfelmaische mit Turbohefe und Biogen-M angesetzt und mit dem Gärspund vergären lassen. Hat soweit auch alles bestens funktioniert und das Vinometer zeigte 23% Alkoholgehalt.
Danach habe ich die Maische in der "Classic" gebrannt. Das lief etwa so ab:
Nachdem die Dampftemperatur 65°C überschritten hatte, reduzierte ich die Heizleistung. Bei ca. 73° bis 75°C kamen die ersten Tropfen Destillat raus.
Gemäss Ihrem Buch sollte die Temperatur nun immer noch zügig steigen, bis so ab 81°C der Edelbrand kommen sollte.
Bei mir stieg die Temperatur jedoch kontinuierlich langsam an und bis 81°C hatte ich bestimmt schon 0,2 liter Destillat gesammelt. Handelt es sich dabei insgesammt um Vorlauf?
Generell hatte ich den Eindruck, der Temperaturverlauf sei bei mir nicht so, wie die Kurve in Ihrem Buch?!
Was mache ich falsch?


Fabio, Tschechien
20.Mai.2009 15:39:32


    Doch, dass ist schon richtig, Sie sollten bedenken, dass das Thermometer, wie bei einem Quecksilber-Fieberthermometer, einige Zeit beraucht, um die exakte Temperatur anzuzeigen.
    Dennoch sollten Sie folgende Punkte überprüfen:
    - Die rote Thermometerkugel muss zur Gänze unten aus dem Schaft herausragen, wenn es in den Helm gesteckt wird.
    - Tauchen Sie das Thermometer ca. 8-10 min lang in kochendes Wasser. Die angezeigte Temperatur sollte ca. 98°C betragen.
    - Beim Brennen die Heizleistung so einstellen, dass es fortlaufend schnell aus dem Kühler heraustropft. Sollte es wegen zu geringer Leistung nicht mehr tropfen, kocht es im Inneren nicht mehr, dann wird die Temperatur auch entsprechend sinken. Insbesondere zu Beginn, bevor noch etwas aus dem Kühler herauskommt, kann es vorkommen, dass der Brenner zu weit gedrosselt wird.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl