Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3237 von 4260:

Hallo Herr Schmickl,
obwohl ich per Zufall das Glück hatte schon zweimal den Brennkurs besucht habe, bin ich mit dem Ergebnis meiner Brände nicht zufrieden. Die Randparameter wie Herstellung der Maische, Gärung der Maische und letztendlich der Brand sind sehr gut.
Was mir am Schnaps trotz Verdünnungsmethode und Lagerung leider fehlt ist der typische Fruchtgeschmack.
Und das führe ich nun auf das Ausgangsmaterial sprich das Obst zurück.
Daher lautet meine Frage ob ich damit richtig liegen kann und wie das Obst für einen Birnen und Pflaumenbrand sein sollte.
Neben Sorten die man auch im Westen Deutschlands bekommt interessiert mich
wie reif die Früchte sein sollten,
ob man am Fruchtgeschmack schon was festmachen kann,
sollte das frische Obst schon sehr fruchtig, süß/sauer schmecken,
ist Turbohefe hierfür die richtige Wahl ist.
Vielen Dank und mit freundlichem Gruß
Thomas aus dem Westen


Thomas, NRW
03.Jul.2009 12:59:36


    ad 1) "Vollreif" ist am besten. Am Baum sollten beispielsweise die Zwetschken so reif sein, dass sie bereits schrumpelig geworden sind. Daher empfiehlt es sich nicht, Obst z.B. im Supermarkt zu kaufen, weil in diesem Fall das Obst unreif geerntet wird und während der Lagerung nachreift. Deswegen fehlt einem Brand aus so einem Obst der Geschmack.
    ad 2) Daumenregel: je süßer das Obst schmeckt, desto mehr Aroma/Geschmack ist im Brand zu erwarten, Brände aus sauren Obstsorten (z.B. rote Johannisbeeren) sind eher geschmacksarm.
    ad 3) Ja, wie im Buch detailliert beschrieben.

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