Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3261 von 4325:

Hallo,
ich interessieren mich sehr für die Herstellun g von Gin; dabei habe ich bereits einige Rezepte gefunden. Jedoch beinhalten diese jeweils eine gewisse Menge (0-10g/Liter) Bittermandeln.
Bei entsprechender Recherche im Netz habe ich gelesen, dass die (in der Bittermandel vorhandene) Blausäure beim kochen verfliegt.
Ich bin mir jetzt leider nicht sicher, ob sie wirklich verfliegt, oder ob sie bei Hitze zerfällt.
Würde sie einfach verfliegen, dann würde sie ja im Destillat angereichert werden und dieses dadurch toxisch machen.
Ebenfalls habe ich gelesen, dass Kupfer als Katalysator für den Verfall der Säure eine erhebliche Rolle spielt.
Ich habe einen 15l Alambique und frage mich jetzt, was passieren würde, wenn ich einen Ginansatz mit ca. 10g Bittermandel/Liter mazerieren lasse, und diesen durch meine Destille laufen lasse. Entstehen dabei noch nennenswerte Rückstände der Blausäure oder kann ich das Destillat ohne Sorge trinken?
Schonmal im Voraus ein Dankeschön an alle die mir hilfreiche Tips geben können!


Soma, NRW
03.Aug.2009 15:37:21


    Diese Verbindung ist zwar nicht nur flüchtig, sondern auch hitzeempfindlich, d.h. der Blausäuregehalt im Destillat sollte nicht bedenklich sein, insbesondere bei Verwendung eines Kupferkessels (katalytischer Abbau). Wenn Sie dieses Problem jedoch mit Sicherheit ausschließen möchten, würde ich einen HCN-Test (Blausäure/Cyanid-Test) empfehlen, ist im Fachhandel erhältlich (googeln). Oder nehmen Sie statt der Mandeln das blausäure-freie Bittermandelöl, welches zur Aromatisierung von z.B. Likören verwendet wird.

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