Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3305 von 4327:

Hallo,
ich habe zum ersten Mal ein Fass Zwetschgen eingeschlagen, leider nicht die vollreifen vom Baum gefallenen, sondern reife gepflückt. 60 l Fass. Zu 70% gefüllt. Da ich keinen Maischequirl habe/hatte, habe ich alle sechs Eimer mühevoll und stundenlang entsteint :-((( Zwei Handvoll Zucker dazugegeben, sonst nichts. Fass mit Gärspund. Zimmertemperatur. Leider konnte ich nicht alle am selben Tag einmachen, das ging so über vier Tage. Das Zeug fing an zu gären, Gas bildete sich, aber es roch sauer. Jetzt, nach einer Woche, nur wenig Gas, aber wenn ich umrühre, brodelt es schon, nur es ist nicht warm. Ober schwimmen die festeren Bestandteile, unten flüssig. Der stechende Geruch ist aber weg.
Jetzt weiss ich nicht, ob es eine Fehlgärung ist, weil es so sauer und nicht nach Frucht riecht und ob ich alles wegleeren kann und nochmal neu anfangen muss. Oder ob das noch wird.... Soll ich umrühren oder das Fass zu lassen? Entsteinen würde ich nicht mehr, einen Maischequirl habe ich mir besorgt.
Also die Frage: Woran erkenne ich eine Fehlgärung???????
Danke und Grüße
Ursula


Ursula DT, D/BW
24.Sep.2009 20:01:55


    Am besten das Buch "Schnapsbrennen als Hobby" durchlesen, alle Ihre Fehler (Steinobst entsteint, Wildgärung, Zuckerzugabe ohne entsprechende Hefe, Zimmertemperatur ....) sind darin sehr ausführlich und für Laien leicht verständlich erklärt.
    Kosten Sie die Maische! Geschmacks-/Geruchsfehler verstärken sich beim Brennen. Wenn der saure Geruch essigartig ist, und der Geschmack entsprechend (nach verfaultem Obst) wäre mein Tipp das Fass schnellst möglich und sehr gründlich zu reinigen, sonst wird sogar das Fass schlussendlich nicht mehr zu gebrauchen sein, weil sich der Geruch darin förmlich "festgefressen" hat.

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