Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
Eintrag Nr. 3319 von 4273:

Hallo Herr Schmickl,
ich habe jedes Jahr eine große Quittenernte und versuche nun das dritte Jahr Maische anzusetzen. Aber irgendwas mache ich falsch. Die Maische gärt nicht. Ich wasche die Quitten, damit sie Ihren Pelz verlieren und hacke Sie in kleine Würfel. Ein 50 liter Fass mache ich ungefähr 2/3 voll mit Quitten und schütte etwas Gärhefe und circa 1-2 Liter Wasser drauf. Gelagert habe ich das Fass in der Waschküche wo es im Winter circa 15 Grad kalt wird. Muss ich die Quitten kleiner häckseln? Soll ich sie auch vorher kochen? Benötige ich mehr Wasser? Ist der Raum zu kalt? Es wäre lieb wenn Sie mir ein paar Tipps geben, bevor ich wieder scheitere.
Vielen Dank und liebe Grüße,
Michaela Mayländer


Michaela Mayländer, Deutschland
08.Okt.2009 17:51:46


    Das kann mehrere Ursachen haben:
    - Gärhefe funktioniert nicht, eine frische Packung bzw. ein anderes Produkt verwenden.
    - Temperatur: am besten bei ca. 20°C angären lassen und danach erst in den kühlen Keller stellen
    - Je feiner die Quitten zerkleinert werden, desto besser
    - zu wenig Wasser: geben Sie bei Quitten für diese Menge ca. 5 bis 8 Liter zu.
    - Verflüssiger: insbesondere bei Quitten ist Verflüssiger sehr wichtig, sonst könnte der Brei durch den hohen Pektingehalt der Quitten fest werden und damit eine Gärung verhindern.

    Kochen ist prinzipiell möglich, hat aber nur geschmackliche Auswirkungen (der Quittengeschmack sollte im Brand intensiver werden). Gären muss jedoch auch die ungekochte Maische.

<<< Eintrag Nr. 3320 Eintrag Nr. 3318 >>>
ALLE EINTRÄGE ANZEIGEN

Design und Implementierung:
Helge Schmickl