Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3438 von 4290:

Werter Herr Schmickl,
Meine Herstellung qualitativ hochwertiger Traubentrester-Schnäpsen werden zu meiner Freude auch in Expertenkreisen seit Jahren sehr geschätzt.
Hier das Verfahren:
- Angelieferter (sauberer) Trester wird mit 1/3 Wasser oder Trauben-Most verdünnt.
- Der bereits vergorene Trester wird mit Turbo-Gärstarter reaktiviert und erreicht bis Gärende etwa 20°Vol (Mit Zuckergaben)
- Lagerung bis 6 Monate, anschliessend Brand
(Mit grosszügiger Vorlauf/Nachlaufabtrennung)

Etwas verunsichernd ist, als ich neulich darauf angesprochen wurde, ob es gesundheitlich nicht problematisch wäre, den Trester welcher allgemein schon hohe Schadstoffkonzentration erzeugt, vor dem Brand noch so lange zu lagern...?
Ich bin der Meinung, wenn sauber gearbeitet wurde, keine höhere Belastung auftritt, als wenn sofort gebrannt würde.
Wie sehen Sie das?
Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Grappa


Grappa, Ch Bielersee
12.Aug.2010 10:11:38


    Schlechter Tresterbrand hat einen typischen scharfen Geschmack im Abgang, welcher bei qualitativ hochwertigem Grappa fehlt. Diese Schärfe stammt vom Methanol, der sich aus den vielen Traubenkernen bildet. Hat Ihr Brand nicht die beschriebene Schärfe, ist alles in Ordnung. Ansonsten eine Probe von einer Lebensmitteluntersuchungsanstalt analysieren lassen. Für Methanol gibt es leider keine sinnvollen und zugleich einfachen Nachweise.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl