Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3471 von 4272:

Hallo Hr. Schmickl,
auch ich hätte da eine Frage:
Ich habe dieses Jahr von meinen Mirabellen eine Maische angesetzt. Jedoch war der Ertrag eher dürftig und somit ist das meines Erachtens zu wenig um es zu brennen, bzw. brennen zu lassen.
Nun meine Frage:
Kann ich die Maische bis zum nächsten Jahr aufbewahren, um sie dann, mit den im nächsten Jahr anfallenden Mirabellen, zusammenzuführen.
Und wenn ja, sollte die Maische von nächstem Jahr zunächst getrennt angesetzt werden? Wann kann man dann die Maischen zusammenführen?
Gibt es sonst noch Besonderheiten, die ich diesbezüglich beachten sollte?
Vielen Dank im Voraus!


Thomas, Baden-Württemberg
21.Sep.2010 09:43:16


    Wenn der Alkoholgehalt unter 16%vol liegt, wird es für eine längerfristige Lagerung schwierig. Die Maische ist nicht haltbar, Schimmel, Essigbildung usw. sind die Folge. Bei hochgradigen Maischen haben Sie diesbezüglich jedoch kein Problem, der hohe Alkoholgehalt ist ein Konservierungsmittel.
    Herkömmlichen Maischen (< 16%vol) müssen entweder Antoxidantien zugesetzt werden (im Fachhandel erhältlich) und/oder das Fass so voll wie möglich machen und den verbleibenden Luftraum mit einem Gas füllen, z.B. CO2-Patronen für Sodaflaschen o.ä. Vor einiger Zeit gab es diesbzüglich einige interessante Einträge in der Diskussion --> Suchfunktion nutzen.
    Sollten Sie die Maische tatsächlich so lange lagern und nicht vorher den (filtrierten) Wein genießen oder aus der Maische hervorragenden Essig (siehe Essig-Buch) gemacht haben, dann auf keinen Fall frische Früchte und Hefe zugeben. Die Hefe stirbt wegen dem (geringen) Alkoholgehalt sofort ab. Daher nächstes Jahr frische Maische ansetzen, wie gewohnt, und erst vermischen wenn diese ausgegoren ist.

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