Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
Eintrag Nr. 3487 von 4316:

Hallo,
ich habe eine Frage zu den Beiträgen 878 und 3366, also zur Rumherstellung aus Zuckerrübenmelasse.
Ich wollte nach dem Brennen keine Lagerrung im Holzfass oder mit Holzschnitzeln stattfinden lassen. Würde sich das Produkt, welches Sie ja als "dezent" im Aroma bezeichnen, für den klassischen Rumtopf ausreichen? Oder doch noch Eichenfass lagern?

Michael

P.S: Wenn Fasslegerung, dann innen ankohlen. Aber nicht wie gewohnt mit Rotwein vorkonditionieren?


Michael, Friesland
12.Okt.2010 09:04:04


    Da die Fasslagerung nur eine geschmacksverändernde Variante der Lagerung von Schnaps ist, können Sie, je nach Ihrem persönlichen Geschmack, alles machen so wie Sie es schreiben:
    - Mit dem Destillat der Zuckerrübenmelasse direkt einen Rumtopf ansetzen.
    - Destillat vorher mit Holz behandeln (Fasslagerung oder Holzchips), dann damit den Rumtopf ansetzen. Allerdings wird der Rumtopf den holzigen Geschmack wahrscheinlich übertünchen.
    - Das Holz vor der Schnapsbehandlung ankohlen und/oder mit Rotwein vorkonditionieren. Ergibt geschmacklich eine deutlichen Unterschied. Jedoch auch hier: der Rumtopf wird den Geschmack wahrscheinlich übertünchen.

    Fazit: für Rumtopf würde ich das Destillat unbehandelt verwenden. Bei einem reinen Brand würde ich jedoch Holz(chips) ein wenig ankohlen, dann ca. 1/2 bis 1 Jahr einen Rotwein darin lagern bzw. die Chips in Rotwein lagern. Danach den Rotwein durch das zu lagernde Destillat ersetzen.

<<< Eintrag Nr. 3488 Eintrag Nr. 3486 >>>
ALLE EINTRÄGE ANZEIGEN

Design und Implementierung:
Helge Schmickl