Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3522 von 4316:

guten tag,
eines schönen tages bin ich an eine gaschromatische untersuchung meines schnapses gelangt.
hier ein kurzer auszug:
ethanol 49,74 vol%
acetaldehyd 5.0 mg/100ml reiner ethanol
essigsäureethylesther 20.5 mg "
methanol 1.6mg "
propanol 29.8mg "
isobutanol 32.1mg "
butanol 0.7mg "
Levo-2,3-butanol 16.3mg "

also das eine recht geringe menge an methanol enthalten ist, ergibt sich aus berechnung mit dem maximal zugelassenen grenzwert. meine frage ist nur, wie verhält sich das nmit den anderen inhaltstoffen. ist das viel oder wenig?


hans wurst, schlaraffenland
07.Dez.2010 13:46:10


    Streng genommen hängt die Zusammensetzung von der jeweiligen Schnapssorte ab. Daher beispielhaft die Merkmale von Weinbrand nach VO (EWG) Nr. 1576/89, Art. 1 Abs. 4 Buchst. e) in Verbindung mit der Alkoholhaltige-Getränke-Verordnung (AgeV) vom 29.01.1998 (Deutschland).

    Methanol: <= 200 g/hl r.A. (entspricht 200 mg / 100 ml r.A.)

    flüchtige Bestandteile (Isobutanol, I-Propanol und Isoamylalkohole):
    >= 125 g/hl r.A. (entspricht 125 mg / 100 ml r.A.)

    Hoffentlich habe ich mich bei der Umrechnung nicht um eine Zehnerpotenz verrechnet. Wenn's stimmt, liegen Ihre Werte deutlich darunter. Was bei den flüchtigen Bestandteilen nicht vorteilhaft ist, weil (oben kein Tippfehler) bei Weinbrand der Gehalt an flüchtigen Bestandteilen mindestens 125 g/hl r.A. betragen muss.

    Fazit: Ihr Destillat ist durchaus trinkbar ;-)

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