Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3540 von 4258:

Hallo!
Ich habe ein terminliches Problem beim Einmaischen. Wenn die Früchte reif sind, habe ich keine Zeit ganze Bäume abzuräumen und einzumaischen. Meine Idee ist, täglich eine kleine Menge hochreifer Früchte aufzuklauben, zu reinigen,den Stengel zu entfernen u.s.w., und einzufrieren. Wenn der Baum nach Wochen abgeerntet ist, und ich Zeit finde eizumaischen, taue ich die Früchte einen Tag vor der Einmaischung auf, und beginne zum Maischen mit Turbohefe u.s.w.
Die Frage ist, ob ich durch das Einfrieren einen Qualitätsverlust habe. Wobei ich der Meinung bin, daß ich durch solch eine Methode eine Menge HOCHREIFER Früchte verarbeiten kann.
Grüße aus Salzburg


Rainer Bebek, Salzburg
20.Jan.2011 20:29:53


    Selbstverständlich funktioniert das, sehr gut sogar! Vorteil: durchs Einfrieren und Auftauen wird ein Großteil der Zellwände zerstört, das Obst wird ganz weich und matschig, ideal zum Einmaischen. Aufpassen beim Auftauen: uns ist schon öfters passiert, dass auch nach drei Tagen noch der aufgetaute Fruchtbrei zu kalt für die Hefe war. Daher vor der Zugabe unbedingt die Temperatur messen und Hefe erst zugeben wenn Temp. größer als 16-17°C. Am besten in ein warmes Wasserbad, in den Heizraum o.ä. stellen, das Auftauen sollte möglichst rasch erfolgen. Je länger der Fruchtbrei ungeschützt, also ohne Hefe herumsteht umso größer die Gefahr von Infektionen und Spontangärungen (Wildgärungen).

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