Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 357 von 4260:

Sehr geehrter herr Schmickl,
ist die von Ihnen Angebotene Turbohefe auch für Apfelwein (der später nicht gebrannt werden soll) geeignet? Worin unterscheidet sie sich zu Reinzuchthefen? Was für ein Alkoholgehalt ist zu erwarten wenn kein zusätzlicher Zucker beigegeben wird?

Vielen Dank im Vorraus!


p v Klösterlein, Deutschland
11.Sep.2002 14:51:56


    ad 1) Ja.
    ad 2) Turbohefe ist auch Reinzuchthefe, nur ist, zum Unterschied zu anderen Hefen, die Alkoholresistenz wesentlich höher, daher können auch 20%vol erreicht werden.
    ad 3) Das wird der Alkoholgehalt sein, der dem natürlichen Fruchtzuckergehalt der Äpfel entspricht, daraus ergeben sich etwa 4 bis 5 %vol (die übliche Apfelweinstärke). In diesem Fall gibt es keinen Unterschied zu anderen Hefen, weil für alle das gleiche gilt: Wenn die Nahrung (der Zucker) aufgebraucht ist, stirbt die Hefe ab und es wird kein Alkohol mehr erzeugt. Daher würde ich dafür auch nicht die Turbo sondern 'Gärfix für Kernobst' verwenden, da ist alles was man für herkömmliche Maischen und Weine braucht drin: Reinzuchthefe (bis max ca. 13%vol), Hefenährsalze und Verflüssiger.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl