Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3573 von 4254:

Ich habe vor ca. 6 Jahren in Klagenfurt einen Schnapsbrennlehrgang (mit Zertifikat gemacht) und habe nun drei Jahre infolge Scheidung nicht mehr gebrannt.
Leiden weiß ich nicht mehr, nach wieviel Tage der Gärprozeß eingesetzt hat. Ich habe hier, wo das Faß steht ca. 24 Grad Außentemperatur und habe vor 5 Tagen Aprikosenmaische, ca. 60 Liter mit 7 Kilo Zucker angesetzt. Bisher hat sich noch nichts getan. Die Maische schmeckt noch lecker süß.
Habe ich etwas falsch gemacht, oder muß ich noch ein paar Tage Geduld haben ?
mfG.
Gernot Göttig


Gernot Göttig, Spanien, Costa Blanca
06.Jun.2011 14:06:03


    Spätestens einen Tag nach der Hefezugabe sollte die Maische deutlich zu gären beginnen. Erkennbar am Geruch (scharf stechende Kohlensäure), dass es beim Umrühren schäumt und dass es öfters "Blubb" macht. Am deutlichsten ist der Geruch, ca. 5 cm oberhalb der Maische: wenn's gärt, bleibt einem die Luft weg. Ist dies nicht der Fall, war die Hefe, aus welchen Gründen auch immer, bereits kaputt.
    Wie beim Seminar und im Buch sehr ausführlich erklärt, sollten Sie prinzipiell immer Hefe zugeben. Aus Wildgärungen entsteht eigentlich nur ein vergorener Kompostaufen, Schade um die guten Früchte und die Arbeit. Der zugegebene Zucker verstärkt sogar noch die dann unvermeidbaren Fehlgärungen, macht das Ganze also noch grauslicher.

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