Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 36 von 4254:

Hallo Herr Schmickl,

habe nach Ihren telefonischen Ratschlägen eine Zwetschgenmaische mit Zuckerzusatz angesetzt, bis jetzt läuft alles fantastisch. Auch habe ich die Kupferanlage (gut verarbeitet und einfache Handhabung) vor einigen Tagen von Ihnen erhalten und bereits mit Wein erfolgreich ausprobiert.
Nun meine Fragen:
Was ist bzgl. Grünspanbildung bei der Destille zu beachten? Wie müssen die Kupferoberflächen gepflegt werden?
Welcher Trick muß eingesetzt werden. um ein schnelles Abfließen des Kühlwassers an Ihrer Anlage zu erreichen?
Kann ich das von Ihnen angebotene Antischaummittel auch zur Maische geben, um Schaumbildung zu vermeiden?
Welche Erfahrungen haben Sie mit der neuen Reinzuchthefe bis zu 20% Alkohol?
Was würden Sie als Alternative zur rel. teuren Milchsäure zum Ansäuern der Maische empfehlen?

Ich weiß, viele Fragen.

Danke.

Juergen


Klingen Juergen, Deutschland
16.Sep.2000 12:50:08


    Grünspan ist bei uns bisher noch nie aufgetreten. Es können Flecken auf der Kupferfläche entstehen, die entfernen Sie am Besten mit Entkalker, ist aber nur für die Optik notwendig. Eine besondere Pflege ist nicht erforderlich. Für ein Abfließen des Kühlwassers: öffnen Sie den unteren Stopfen und stellen einen Eimer darunter. Das Wasser fließt innerhaltb von 2-3 Sekunden ab. Danach zustoppeln, und kaltes Wasser nachfüllen. Verbesserung der Kühlwirkung durch Beigabe von Eiswürfeln und öfteren Umrühren.
    Das Antischaummittel ist nur für die Destillation zu verwenden. Geben Sie 1-2 Tropfen vor dem Destillieren in das Brenngut (kann auch Maische sein). Verwenden Sie es aber niemals während der Vergärung.
    Mit der Reinzuchthefe bis 20% habe ich bisher die besten Erfahrungen gemacht. Sie ist sehr problemlos und kann für alle Maischesorten verwendet werden.
    Zum Ansäuern der Maische haben Sie drei Möglichkeiten: Zitronensaft hinzufügen, Zitronensäure (pulverförmig) aus der Apotheke oder Biogen-M Fruchtsäurekonzentrat. Die meisten Obstmaischen haben bereits einen richtigen pH-Wert (wegen der natürlichen Fruchtsäuren), d.h. Sie sollten vor einer Zugabe den pH-Wert immer messen.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl