Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3614 von 4267:

Sehr geehrte Doktoren,
habe hier folgendes Problem und hoffe auf Klärung durch Sie.
Hatte eine „Im Nu“ Malzkaffee-Maische mit Turbohefe angesetzt, etwas viel Wasserbeigabe, da ich den zugegebenen Zucker in Wasser (falsch!) gelöst hatte und bin auf ca. 17% Alk. gekommen. Lagerung nach Gärende ca. 8 Monate, Geschmack war von schon zu Beginn etwas säuerlich (Kaffee) und hat sich auch bis zum Lagerende nicht mehr geändert.
15l gebrannt mit einer 20 l Alembik, aufgeheizt, das ersten Destillat in 10 Fraktionen zu ca. je 20 ml aufgefangen. Nach der Geruchsprobe hätte ich bereits ab Glas 5, also nach ca. 100 ml, den Rest zum Mittellauf gegeben, aber Pieper sagt nein. Grün/schwarze Farbe beim Test, auch noch beim letzten Glas, also bei ca. 200ml Vorlauf.
Da ich im Vorfeld der Meinung war, dass mit 200ml genug Vorlauf abgegriffen sei, hatte ich die nächste Fraktion bis auf 900ml weiterlaufen lassen und dann das Gefäß gewechselt.
Der Piepertest bei dieser Fraktion zeigte auch noch dunkelgrün = ungenügend. Hab dann bis auf ca. 45% Alk. weiter gebrannt und dann das gesamte Destillat, außer die ersten 200ml Vorlauf, ca. 4 l zusammengegossen. Piepertest zeigt jetzt eine Farbe zwischen leicht grün bis fast gelb, also noch ausreichend. Derzeit atmet der Alk. in einer mit einem Tuch verschlossenen Flasche dunkel für ca. 3 Wochen. Möchte dann den Alk. auf ca. 43% runterdrücken und dann nochmals einen Piepertest machen.
Was ist hier falsch gelaufen? Und kann man wie beschrieben den Vorlauf auf ein erträgliches Maß mischen oder ist dieses auch gesundheitsschädlich?
Danke für Ihre Mühe und beste Grüsse aus dem Norden von D.


besser nicht hier, aus dem Norden von D.
19.Sep.2011 19:59:51


    Was da falsch gelaufen ist, kann ich so leider nicht sagen. Jedenfalls sollte die Maische keinesfalls säuerlich schmecken, im Malzkaffee sind keine echten Kaffeebohnen enthalten. Irgendwie kam es zu einer Fehlgärung. Ja stimmt, durch die Verdünnung hat der Vorlaufgehalt abgenommen.

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