Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3632 von 4254:

guten tag herr schmickl. ich habe neulich mein whiskyprojekt gestartet. habe 10kilo bamberger rauchmalz vergoren und das ganze jetzt 3mal schonend gebrannt. im ersten lauf hatte ich 60% im 2ten 80% und im 3 knapp 90% volumenprozent gehabt. zur lagerung habe ich ein 5liter holzfass getostet(amerikanische weisseiche)gekauft. nun sagt man ja das das destillat unverdünnt ins fass muss. aber ist dann der engelsanteil bei einem so hochprozentigen destillat nicht doch zu gross? oder spielt das eine ehr untergeordnete rolle?! muss ich das fass noch irgendwie behandeln bevor ich den whisky einfülle?
vielen dank schonmal im vorraus gz. mitterbacher


manuel mitterbacher, eisenach
01.Nov.2011 20:44:27


    Wie das die Iren machen (dort wird der Whiskey dreifach gebrannt), weiß ich nicht. In Schottland wird der Whisky doppelt gebrannt, das Destillat hat danach ca. 75 - 80%vol nach der Fasslagerung "nur" noch ca. 65%vol. Der Rest ist verdunstet. Der Engelsanteil wirkt sich also nicht nur auf das Volumen, sondern auch auf den Alkoholgehalt aus. Je höher der Alkoholgehalt, desto leichter kann der Alkohol verdunsten, d.h. der Engelsanteil wird bei Ihnen um einiges größer sein. Es stellt sich da natürlich die Frage, warum dreimal destillieren?
    Fass für Whisky / Whiskey vorher am besten mit Rotwein (professionell ist dies z.B. Portwein) behandeln. Für Hobbybereich: Rotwein einfüllen, einige Monate stehen lassen, Vorgang zwei- bis dreimal wiederholen, sonst ist der Geschmack meist zu sägespäne-artig. Nicht zu stark toasten, sonst schmeckt der gelagerte Schnaps eher rum-ähnlich.

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