Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3671 von 4314:

Sehr geehrter Herr Schmickl, erstmal danke für alles was sie für die Brennergemeinschaft getan haben (Buch, Homepage und Fachfragen ...)

Hab folgendens Problem, habe Anfang Juni Hollunderblüten eingemaischt, wie im Buch beschrieben habe ich die Blüten von den Dolden geschnitten, kleine kurze stängel sind schon noch übrig geblieben. Der Geruch der Maische war ein Traum der Geschmack etwas bitter. Beim brennen im Jänner war der erste Teil des Edelbrandes ein traum vom geruch und geschmack aber ab ca. 83-84 Grad kamm ein leicht säuerlicher Geruch und ein bitterer Geschmack dazu welcher sich über den gesamten Mittellauf erstreckte.
Sind das die Stängelreste, sollte ich das nächste mal die Maische vor der Lagerung abfiltern?

P.S.: Werde mir jetzt ihr buch zum dritten mal kaufen, das erste hat sich ein freund "für immer" geborgt, und das zweite "Auflage 7" zerfällt in die Einzelteile, ist irgendwie schlecht verklebt. Hoffe das Problem gibts bei der 8. Auflage nicht mehr.
Danke für alles!


BrennFee, Ö
13.Feb.2012 14:36:55


    Danke! :-)

    Wenn es sich um reine Holunderblüten, ohne Zitrusfrüchte (ist als Zusatz geschmacklich durchaus sinnvoll, siehe Buch), handelt, sollte die Maische oder der Brand nicht bitter schmecken. Die Stängelreste sind es jedenfalls nicht.
    ABER 1: gehe davon aus, dass Sie Säureschutz (z.B. Biogen M) verwendet haben, sonst kommt es insbesondere bei Blüten sehr leicht zu Fehlgärungen und damit zu einer Geschmacksbeeinträchtigung.
    ABER 2: sehr leicht zu übersehen sind Insekten, die sich in den Blüten verstecken. Mücken sind kein Problem, aber Käfer. Davon bekommt die Maische einen bitteren Geschmack. Ist uns auch schon mal passiert, den daumennagelgroßen Käfer haben wir dann in der ausgegorenen Maische gefunden...

    P.S.: danke für den Hinweis, sollte zwar nicht mehr vorkommen, werden wir aber an den Verlag weiterleiten.

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