Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
Eintrag Nr. 3708 von 4328:

Hallo Herr Schmickl,
wir haben hier in Australien vor knapp 3 Monaten sowohl eine Birnen als auch eine Pflaumenmaische angesetzt und Ihr Buch als Hilfestellung benutzt. Als Hefe haben wir eine Champagnerhefe zugesetzt (da wir nichts anderes bekommen konnten). Die Faesser haben wir in Decken eingewickelt da es nachts zur Zeit relativ kalt ist (bis zu 2 Grad, tags ueber ca 20 Grad). Die Gaerung ist gut verlaufen, wir haben 6 Prozent Alkohol in beiden Maischen, sie sind geschmacklich gut und riechen noch leicht suesslich. Unser Problem ist allerdings dass der Fruchtkuchen nicht absinkt und es in den Faessern immer noch gelegentlich blubbert. Kann die Gaerung wirklich so lange dauern oder haben wir evtl einen Fehler gemacht? Ist es moeglich dass wir zu viel Hefe zugesetzt haben? Wir haben ca 60g trockene Champagnerhefe auf 70 l Maische zugegeben. Meinen Sie es wird der Maische schaden sie noch laenger stehen zu lassen, oder sollten wir sie lieber demnaechst brennen obwohl der Fruchtkuchen noch nicht abgesunken ist?
Vielen Dank fuer ihre Hilfe
Julia und Travis


Julia Fairweather, Australien
15.Jul.2012 13:24:46


    Ja, das ist durchaus möglich. Gärdauer ist abhängig von Temperatur. Nein, hat mit der Hefemenge nichts zu tun. Warten bis Gärung zu Ende, bevor Sie brennen. Wenn der Feststoffanteil der Maischen sehr hoch ist, z.B. weil kein Verflüssiger verwendet wurde oder Früchte zu wenig fein zerkleinert, kann es sein, dass ein Ansinken nicht deutlich erkennbar ist. Zum Testen Maische umrühren und nach ein paar Tagen nachsehen: wenn sich oben eine (sehr) dünne Schicht klare Flüssigkeit gebildet hat, ist Maische ausgegoren.
    Gutes Gelingen!

<<< Eintrag Nr. 3709 Eintrag Nr. 3707 >>>
ALLE EINTRÄGE ANZEIGEN

Design und Implementierung:
Helge Schmickl