Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3723 von 4260:

Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl,
Vielen Dank für die erklärende Beantwortung meiner vorigen Anfrage.
Damit ich nicht wieder Fehler mache, wenn ich eigenmächtig handle, möchte ich Sie nochmal und zuerst um Rat bitten,
Ich habe etwa 120 Ltr. Saft aus rohen Quitten der wurde erhitzt und in Flaschen abgefüllt.Also haltbar.
Diese große Menge kann man haushalttechnisch nicht verwerten, aber vielleicht Quitten-Brand/Schnaps daraus machen lassen.(ich darf das nicht = Baden-Württemberg).
Es wird ja auch Apfelmost und Wein zu Schaps gebrannt.
Auf dem Wochenmarkt habe ich Bodensee-Bauern gefragt, die haben sowas noch nie gemacht.
Bei Ihren Fachfragen bin ich auch nicht fündig geworden. (habe vieleich was überlesen)
Meine Fagen:
1.) geht das überhaupt(gewerblich)zu Brennen, wenn ja:
2.) welche Sorte von Gärhefe muß ich für die Vergärung verwenden? oder sonstiges zufügen?
3.) macht Brennen überhaupt Sinn wenn keine Kerngehäuse und Schalen dabei sind, die haben doch das meiste Aroma oder wird aus dem Saft halt nur einfacher Schnaps wie Obstler, ohne das typische Quittenrtoma?
4.) Wie lange sollte der vergorene Saft dann
ruhen?
5.) Was muß ich sonst noch beachten?
6.) Was muß gegebenenfalls der Brenner beachten?
Vielen Dank im Voraus für ihren fachlichen Rat
mit freudlichen Grüßen Marianne


Mariane, Baden-Württemberg
03.Sep.2012 14:34:23


    ad 1) ja
    ad 2) ich würde Gärfix Kernobst (Trockenhefe für Brennerei) in Kombination mit Biogen M verwenden
    ad 3) sinnvoll ist es trotzdem, der Brand wird keinesfalls geschmacklos werden. Ich denke schon, dass der Quittengeschmack erkennbar sein wird.
    ad 4) Ausgären lassen und dann ca. ein bis zwei Monate bei Kellertemperatur lagern bevor Sie die Maische zu einem Lohnbrenner geben.
    ad 5) einen guten Lohnbrenner in Ihrer Nähe zu finden
    ad 6) entsprechende Vorlaufabtrennung und keinesfalls mit anderen Maischen vermischen (wird von Lohnbrennern leider oft gemacht)
    Anmerkung:
    Quittenwein ergibt ausgezeichneten Quittenessig. Die Essiggärung dürfen Sie selbst durchführen, dazu benötigen Sie keinen "Lohnessiggärer".

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