Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
Eintrag Nr. 3743 von 4290:

Hallo aus Tirol. Habe exakt nach "Schmickl" meine Birnenernte vor einem Jahr erstmals zu Meische verarbeitet und vor kurzem gebrannt. Es lief alles wie gewünscht, außer dem Vorlauf. Hier hatte ich viel mehr als beschrieben. In der öffentl. Obstpresse lies ich die Birnen hechseln. Sonst lief alles sehr, sehr sauber ab. Woher kommt diese Menge an Vorlauf?
2. Frage: es sind Birnen, die erst nach einem Monat im Keller gelb und reif zum essen werden. Soll ich sie direkt vom Baum einmischen oder erst, wenn sie gelb werden???


Gallo, tirol
06.Okt.2012 16:38:49


    ad 1) Wie bereits öfters hier beschrieben, ist eine hochgradige Maische vorlauffrei, wenn diese nach dem Gären zumindest 6 Monate gelagert wird. Außerdem tritt auch keine Kahmhefe (= Oberflächenschimmel) auf, dieses Problem existiert bei solchen Maischen nicht. Durch die Abbauprodukte der Kahmhefe entsteht z.B. auch Vorlauf. Die große Vorlaufmenge kann im Endeffekt nur bedeuten, dass eine Spontangärung aus wilden Hefen aufgetreten ist, und die Turbohefe dadurch "gekillt" wurde. Nein, die Obstpresse wird dafür vermutlich nicht die Ursache sein, sondern eher dass zugegebene Hefe kaputt war, z.B. weil zu lange offen gelagert.
    ad 2) Doch, es ist sehr sinnvoll, vor dem Einmaischen harte Birnen zu lagern bis sie weich sind (aber nicht faul!!!). Weiche Birnensorten sofort einmaischen.

<<< Eintrag Nr. 3744 Eintrag Nr. 3742 >>>
ALLE EINTRÄGE ANZEIGEN

Design und Implementierung:
Helge Schmickl