Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
Eintrag Nr. 3799 von 4327:

Hallo Herr Schmickl,
ich nutze meinen kupfernen Destillierapparat (stammt nicht von Ihnen) nunmehr seit 5 Jahren zum Brennen meiner überschüssigen Weine. Nach dem brennen reinige ich diesen durch abwaschen mit Wasser und Geschirrspülmittel, trockne das ganze mit einem Geschirrtuch ab (soweit es möglich ist) und lasse das Ganze über Nacht in der Warmen Küche abtrocknen. Trotzdem riecht alles irgendwie muffig und nach alten Brennresten (nach dem Maischerest was beim destillieren übrig bleibt). Kessel und Hut kann ich problemlos mit einem Lappen und einer Bürste erreichen und reinigen, aber das Geistrohr und die Kühlleitung nicht. Nun habe ich versucht das Ganze mittels Dampf zu reinigen. Einen Tag vor dem brennen befülle ich demn Kessel zu einem viertel mit Wasser und herhitze es so lange bis eine starke Dampfentwicklung zu stande kommt. Dann schließe ich die Anlage und lasse den Dampf 10 Minuten durch die Leitungen strömen. Das ganze mache ich nochmal direkt vor und nach dem Brennen. Hernach wie immer abwaschen und nochmals mit Dampf reinigen. Nach der Dampfreinigung riecht die Anlage nicht mehr so stark, aber wenn ich sie am nächsten Tag wieder verpacke bilde ich mir ein, dass der Geruch stärker wird.
Mache ich etwas verkehrt, wenn ja wie mache ich es richtig, oder ist das alles normal und ich brauch mir keine Sorgen machen.
Danke Hochachtungsvoll Ihr juno


juno, hihhi
11.Feb.2013 14:08:06


    So lange dieser Geruch nicht vom Destillat angenommen wird, ist das eigentlich kein Problem. Mit Dampf zu reinigen bringt nicht viel, da diese Ablagerungen damit nicht entfernt werden. Besser wäre z.B. Zitronensäure-Lösung zu verwenden. Dazu je Liter möglichst heißem Wasser ca. 100 g Zitronensäure (aus dem Supermarkt, Backabteilung) darin auflösen und mehrmals durch die Rohre rinnen lassen. Danach gründlich mit viel Wasser und Geschirrspülmittel die Säure wieder ausspülen.

<<< Eintrag Nr. 3800 Eintrag Nr. 3798 >>>
ALLE EINTRÄGE ANZEIGEN

Design und Implementierung:
Helge Schmickl