Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3817 von 4253:

Habe gestern eine 7 Monate gelagerte Marillenmaische gebrannt - die Maische schmeckte, obwohl absolut luftdicht verschlossen, schon etwas nach zu lange offenem Marillenlikör.
Leider ist das Ergebnis in etwa so wie die Maische schon geschmeckt hatte - der feine Marillengeschmack ist dahin und es drängen sich diese unerwünschten Aromen in den Vordergrund.
Eine gleichzeitig angesetzte Weichselmaische ist tadellos in Ordnung - aber diese Früchte haben ja den Säureschutz sozusagen schon eingebaut.
Ich vermute der Säureschutz(ich verwende Biogen-M) bei den Marillen war zu gering und die 18-20 % Alkohol in der Maische konnten das auch nicht aufwiegen.
Werde dieses Jahr nach der Gärung nochmal nachsäuern(eine 2. Prüfung des ph-werts kann ja sicher nicht schaden) und überdies 5 g Vitamin C auf 20 Liter zugeben um die Maische besser zu schützen.
Haben Sie Erfahrung ob so eine Maßnahme sich negativ auf den Geschmack auswirken kann ?
Man könnte natürlich auch Stickstoff in den Behälter einblasen aber das halte ich für eine Hobbyisten doch für etwas übertrieben...
Sepp


Sepp, Österreich
29.Mär.2013 09:14:08


    Ich vermute eher, dass es zu schnell gegärt hat (zu warm), bezüglich Ausblasen von Aroma sind Marillen sehr empfindlich, Weichsel sind da ein wenig toleranter. Jedoch kann es durchaus nicht schaden nachzusäuern. Vielleicht war das ja doch der Grund. Bitte, wenn möglich, kurz über das Ergebnis berichten.

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