Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3839 von 4291:

Hallo Herr Dr. Schmickl!
Erstmal Danke für diese tolle Seite!
Ich habe die Foreneinträge bzgl. Ethylcarbamat so ziemlich alle durchforstet.
Bis jetzt habe ich lt. der Beschreibung in Ihrem Buch hochprozentig eingemaischt und 10% der Steine mitgebrannt. Nachdem ich die Steinobstmaischen immer etwas länger lagere,(ca. 4-12 Monate), möchte ich doch ganz sicher sein das sich EC nicht in meinem Destillat bildet.
Auf das Entsteinen möchte ich verzichten.
Die Steine selbst sind natürlich alle ganz geblieben)
Zu meiner Idee:
1. Einen Rauhbrand herstellen, ohne Vorlaufabtrennung und runterbrennen bis ca. 5%vol.
2. Den Rauhbrand einige Tage unter Lichteinwirkung lagern, dann sollte sich EC (wenn überhaupt vorhanden) bereits gebildet haben.
3. Einen Feinbrand durchführen mit Vorlaufabtrennung und den Mittellauf frühzeitig beenden (ca. 55%vol.)
Das EC soll dann im Kessel verbleiben.
Das ich Aromaeinbußen hinnehmen muß ist mir klar, kann ich aber verschmerzen da die lange gelagerten Maischen immer sehr intensiv schmecken.
Nun würde mich Ihre Fachmännische Einschätzung zu meiner Theorie sehr interessieren.
Danke bereits im Voraus!


Amarok, Stmk
19.Jul.2013 19:14:14


    Im Fachhandel werden Cyanid- bzw. Ethylcarbamattests für Maischen und Brände angeboten. Einfach googlen. Haben mit zwei solcher Tests unsere Maischen und Brände untersucht, es war kein Cyanid bzw. Ethylcarbamat feststellbar. Auch wir belassen die Steine (unzerstört!) in der Maische und geben nur ca. 20% der Steine in den Kessel beim Brennen. Der von Ihnen beschriebene Aufwand ist somit nicht notwendig, verringert nur unnötigerweise Aroma/Geschmack.

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Helge Schmickl