Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3847 von 4301:

Hallo,
wollte anfragen, ob man einen stark gärenden Gärstarter (ca 3. tag) auch gleich am Anfang in die Maische geben kann, oder ob das die zuvor zugegebene Hefe negativ beeinflusst.
Der Grund: vergäre bei 15-16°C und hatte vor 1 1/2 Wochen eine Zwetschgenmaische mit 8kg Turbohefe angesetzt. Hat erst nach 6 Tagen zu gären begonnen und das nur träge. Habe dann einen Gärstarter hinzugefügt und jetzt haut es hin.
Noch eine Frage: habe hier gelesen, das Kaltgärhefe nicht so der Renner sein soll, aber warum nicht. Würde gerne noch Williamsbirne einmaischen, aberim Keller (kann ich nicht heizen), wird die Temp bald auf <15 grad fallen..
danke und lG


David, Steiermark
27.Aug.2013 17:21:46


    Der Hefestamm vom Gärstarter wird klarerweise verantwortlich für die weitere Gärung sein, nicht die Hefe von vor der Zugabe. Spielt also keine Rolle. Entnehme Ihrer Beschreibung, dass es sich in beiden Fällen um dieselbe Hefe handelt, dann gibt es sowieso keinen Unterschied.
    Kaltgärhefen haben durchaus ihre Berechtigung. Wie bei Turbohefen ist jedoch auf die richtige Arbeitsweise zu achten, sind jedenfalls nicht zum hochgradigen Einmaischen gedacht. Da dann doch besser Turbohefe verwenden. Eventuell ist ja folgendes möglich: Maische ansetzen bei ca. 20 bis 22°C, sobald (sehr) heftige Gärung auftritt, normalerweise nach ca. 1 bis 2 Tagen, das Fass in den kühlen Keller stellen. Wenn die Kellertemperatur dann unter ca. 16°C fällt, das Fass gut isolieren. Z.B. auf Styroporplatte stellen oder auf dicke Wellpappe einer Schachtel und gut einwickeln, z.B. Textilien, Alufolie/Zeitungspapier oder ähnlichem. Beim Gären entsteht Wärme und die kann dann nicht mehr entweichen, sodass es im Fass dann deutlich wärmer ist als außen.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl