Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3848 von 4290:

Hallo Herr Schmickl,
ich habe dieses Jahr eine Wildpflaume/ Mirabellenmaische mit Brennereihefe angesetzt. Eigentlich sollte es nur Wein werden, aber es waren so viele, dass ich eben auch was fürs brennen übrig hatte.
Nun habe ich eine Frage, sie empfehlen die Maische nach dem Gären 2-4 Monate ruhen zu lassen. Im Weinrezept steht drin, dass ich so schnell wie möglich von der Hefe abziehen soll um Weinfehler wie den Böckser zu vermeiden. Kann die die Maische (60l davon ca 5l Wasser vom Gerätereinigen) bedenkenlos bis Januar/ Februar stehen lassen? Es wird soviel Zucker zugegeben 3 Kiloweise, bis dieser nicht mehr vergoren wird.
Danke juno


juno, hihi
29.Aug.2013 15:02:33


    Stimmt, das ist der Unterschied einer Brennmaische zu Wein. Wenn Sie keine Turbohefe verwendet haben, KEINEN Zucker zugeben. Dann handelt es sich um herkömmliche Maische, die ist maximal 1 bis 2 Monate möglichst kühl zu lagern vor dem Brennen. Sonst entsteht ein muffiger feuchter-Keller-Geruch im Destillat. "Durfte" gerade vor 2 Wochen wieder einen Schnaps verkosten der zu lange gelagert wurde. Lagerzeiten darüber hinaus sind NUR mit hochgradigen Maischen möglich. Steht aber alles so auch im Buch...

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl