Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3879 von 4258:

Hallo, Herr Schmickl,
immer wieder bin ich gern auf Ihren Seiten unterwegs- ob im Buch oder hier! Leider habe ich auf mein Problem weder dort noch hier eine hinreichende Erklärung gefunden. Die Trübung des auf Trinkstärke verdünnten Schnaps ärgert mich immer wieder. Was ist die genaue Ursache dieser Trübung??? Der Hauptlauf ist kristallklar und nach dem Verdünnen mit dest. Wasser kommt diese Trübung. (Hauptlauf aus Apfel/Birnen-Maische bei 87°C abgebrochen um ja keinen Nachlauf zu bekommen und Thermometermissweisung auszuschließen, Temperatur beider Medien gleich, nach einem Tag nebeneinander stehen. Ich weiß, das Zauberwort heißt filtern, aber was ist der genaue Grund der Trübung und lässt sich dieser Grund vermeiden? Ich habe wirklich alles was ich hier und in Ihrem Buch darüber gelesen habe, beachtet und habe immer wieder diese unschöne Trübung.
Jetzt schon vielen Dank für Ihre Antwort
Mit freundlichen Grüßen
R.


Don, Sachsen
22.Okt.2013 18:24:37


    Wie im Buch beschrieben, sind das organische Verbindungen, die in hochprozentigem Alkohol löslich, in Wasser jedoch unlöslich sind. Wenn dieser Effekt auftritt sind die Brände sehr geschmacksintensiv, ist also OK so. Wie im Buch ebenfalls beschrieben: Destillat verdünnen, ca. 2 bis 3 Wochen bei Kellertemperatur stehen lassen und mit Faltenfilter "fein" filtrieren. Wird vorher filtriert, kommt es zu Nachtrübungen. Ebenfalls im Buch: der Temperaturunterschied Wasser zu Alkohol muss schon sehr groß sein, damit eine Trübung entsteht.

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