Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3895 von 4267:

Hallo Herr Schmickl,
vielen dank für Ihre Internetseite, durch diese konnte ich sehr viel neues lernen.
Nun habe ich aber ein kleines Problem und zwar habe ich eine Maische aus kernlosen Weintrauben angesetzt. Ich habe die Früchte ausgedrückt und grob gefiltert. Ich habe die Flüssige Steinberg Hefe von Arauner Kitzingen genommen. Der PH-Wert lag um die 3,6. Auf weiteren Zucker habe ich verzichtet. Der gemessene Oechselgrad lag bei 60.
Nun gärte die Maische recht schnell nach einem bis zwei Tagen und arbeitete zwei Wochen aktiv weiter. Die dritte Woche wurde es ruhiger und mittlerweile ist es schon ganz ruhig.
Geschmacklich ist die Maische schon recht trocken und schmeckt recht stark nach Frucht. Eine Alkoholmessung ergab um die 7-8 % Vol. Alkohol.
Mein Problem ist nun das sich ein ölig aussehender Film auf der Maische gebildet hat und am Rand ein weißer Film. Ich habe Fotos davon gemacht und sende sie Ihnen lieber, da man das so besser erkennt.

http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/20131128640afgrph50il.jpg

Ist das schädlich und ich muss die Maische verwerfen oder was genau ist dieser weiße film?
Vielen dank für Ihre Hilfe.
Liebe Grüße
Dima


Dima, NRW
28.Nov.2013 13:19:23


    Danke, freut uns!
    Auf dem Bild ist sehr schön das Anfangsstadium der Kahmhefe-Entwicklung zu sehen. Leider nicht unbedingt positiv. Der Belag wird mit der Zeit immer dicker, wie Schimmel, oft einhergehend mit starkem Essiggeruch. Schließlich trocknet die Schicht aus und blättert ab. Beim Brennen auf korrekte Vorlaufabtrennung achten, trotzdem wird ein Geschmacksfehler nicht vermeidbar sein.
    Anmerkung: bei hochgradigen Maischen existiert dieses Problem nicht.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl