Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 391 von 4314:

Hallo :o),
kann es sein, dass es nach deutschem Recht eine Gesetzeslücke bezüglich kontinuierlicher Brennanlagen gibt?
Soweit ich weiß ist in Deutschland bei einer Brennanlage das maximale Kesselvolumen auf 0,5l für nicht anmeldepflichtige Anlagen beschränkt.
Doch nun kommt der Punkt: Ist festgelegt, ob es sich bei den 0,5l unbedingt um eine diskontinuierliche Anlage (normale Bauart, wie sie jeder kennt) handeln muss? Sollte dies nicht so sein, so könnte man ohne Probleme eine kontinuierliche Anlage betreiben, die nur 0,5l Kesselvolumen hat, da es ja bei diesem Prinzip das Brenngut nicht im Kessel befindet und damit die Kapazität nicht davon abhängt.
Der Pferdefuß dabei ist allerdings, dass man nur Wasser/Ethanol-Gemische (gefilterterte Zuckermaische) brennen könnte, nicht aber Maischen die andere höhere Alkohole bzw. Methanol enthalten, da es keinen Vorlauf gibt, mit dem eine Abtrennung möglich wäre.

MfG
Georg

PS: Alle die nicht wissen, wie eine kontinuierliche Anlage funktioniert finden eine (englische) Beschreibung auf www.homedistiller.org\cont.htm


Georg, Deutschland
22.Okt.2002 16:24:17


    Soweit ich weiß, ist im Gesetz von kontinuierlichen Anlagen nichts beschrieben, allerdings heißt das noch lange nicht, daß es deswegen auch erlaubt ist. Eine Argumentation für die Meldepflicht könnte etwa lauten: Laut EU-Richtlinie müssen alle Apparaturen, mit denen Alkohol destilliert werden kann als Verschlußanlagen ausgeführt sein und registriert werden. Die 0,5 l Regel ist davon eine Ausnahme. Da es sich bei einer kontinuierlichen Anlage nicht um einen Kessel (Brennblase) im engeren Sinn, wie bei Abfindungsanlagen (die ja ebenfalls eine Ausnahme der EU-Richtlinie sind!), handelt, muß so eine Anlage als Verschluß betrieben werden... blablabla
    :-(

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Helge Schmickl