Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3952 von 4260:

Hallo,
ich habe letzte Woche zum ersten Mal eine Topinambur-Maische angesetzt. Dazu habe ich die Knollen gebürstet und zweimal gewaschen, danach über Nacht in eine 0,1%ige Absonal-Lösung gelagert zum Desinfizieren. Danach gemust, 50% Wasser, 4fache Menge Verflüssiger, gesäuert, Turbo-Hefe und gezuckert, alles also für eine hochprozentige Maische.
Die Gärung fing keine 24 h später recht heftig an, oben bildete sich die klassisch opake "Mus-Schicht", unten war die auch normale transparente "Saft-Schicht" in bräunlicher Färbung. Soweit also alles normal.
Am zweiten Tag trübte jedoch die untere eigentlich transparente Saft-Schicht komplett weißlich ein. So etwas ist mir bei anderen Maischen noch nie passiert. Die Gärung selbst verläuft weiterhin normal, nur die Färbung ist wirklich seltsam. Ist dies ein Indiz für etwas? Ist die Maische noch ok? Habe gelesen, dass sich bei Topimambur gerne Butter-Säure bildet...
Vielen Dank für die Antwort und beste Grüße!


Rolfou, EU
01.Apr.2014 14:05:03


    Buttersäure würden Sie sofort riechen (Schweißfuß hoch10). Die Trübung muss nicht prinzipiell etwas schlechtes bedeuten, wahrscheinlich werden bei der Zersetzung durch die Hefe gewisse Inhaltsstoffe der Wurzel freigesetzt. Wenn die Gärung ansonsten normal verläuft auf jeden Fall brennen. Wenn das Destillat dann "nur" erdig, ohne Essigstich oder anderer Geschmacksfehler schmeckt und riecht, ist alles in Ordnung.

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