Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 3999 von 4258:

Moin Herr Dr. Schmickl,
habe vor einigen Tagen gefrorenen Himmbeeren aufgetaut und wie gewohnt eingemaischt. ( 1/3 Zucker,Turbohefe, Biogen und Verflüssiger) Allerdings war die Maische noch sehr kalt.
(Der Maischeeimer war beschlagen) Der Beginn der Gärung war erst 2 1/2 Tage später, und sehr sehr langsam. Die Hefe war in Ordnung, da ich damit auch ein paar Tage vorher Kirschen eingemaischt habe.
Jetzt, erst nach ca. 5 Tagen, ist eine stürmische Gärung zu beobachten. ( Kellertemperatur ca.17,5 Grad )
Kann es sein, dass die anfangs sehr langsame Gärung eine Wildgärung war und die Turbohefe sich schließlich durchgesetzt hat ? Wie kann ich feststellen ob eine Wildgärung stattgefunden hat bzw. noch stattfindet ? Der Geschmack ist allerdings sehr gut und fruchtig.
Vielen Dank vorab


zappenduser, Norden
17.Aug.2014 13:54:55


    Die Verzögerung kommt von der zu tiefen Temperatur, das nächste Mal mit einem Thermometer die Maischetemperatur messen, sollte zumindest ca. 16°C haben. So etwas ähnliches hatten wir auch einmal, nach zwei(!) tagen dachte ich es geht schon, nein es ging nicht, seit dem messe ich immer die Temperatur.
    Nein, Sie hatten viel mehr Glück, dass noch ein geringer Teil der zugegebenen Hefe überlebt hat. War bei mir nicht so, musste frische Hefe zugeben als Obstbrei warm genug war.
    Ob richtige Hefe merken Sie unweigerlich am Geschmack und der Vorlaufmenge.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl