Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 4 von 4254:

Ich habe soeben das Buch „Handbuch für Schnapsbrenner fertig gelesen. Ein Lob an die Autoren. Das Buch ist sehr informativ und verständlich geschrieben. Da ich bisher keinerlei Erfahrungen mit dem Schnapsbrennen habe, drängen sich mir noch folgende Anfänger-Fragen auf:
Treffe ich den Übergang vom Vorlauf zum Edelbrand bis hin zum Nachlauf nur durch Riechen und Schmecken - eine schwierige Aufgabe für Anfänger.
Wie kann man mit Sicherheit ausschliessen (wenn z.B. die Geschmacksnerven versagen - Unerfahrenheit beim Geruch von 70%igem), dass sich nachher gefährlicher Methylalkohol in der Flasche befindet?
Welcher Brand ist für den Erstversuch am Besten geeignet - Weinbrand ?
Soll man das destillierte Wasser zum heruntersetzen des Alkoholgehalts selbst brennen, resp. auf was muss man beim Kauf von trinkbarem (sauberen) destilliertem Wasser achten - wo kaufen?
Auf wieveil % Vol. soll man Schnaps heruntersetzen - weshalb heruntersetzen - geht dabei nicht zuviel Aroma verloren - oder ist es genau das heruntersetzten, das dem Schnaps die Entfaltung der Aromen ermöglicht?

Sorry für die vielen Fragen - bin für jede Antwort dankbar

Mfg

john


John, Luxemburg
14.Jul.1999 22:59:18


    Der Übergang kann praktisch nur durch Kosten bestimmt werden. Ein Tip: Die Probe etwa 1:1 mit Wasser verdünnen, dann sind die Geschmacksnerven nicht ausgeschaltet. Der Vorlaufgeschmack nach 'Uhu' Klebemittel ist unverkennbar.
    Beginnen Sie mit auf 20% verdünntem Wodka und geben Sie Orangenschalen dazu, das Ergebnis ist umwerfend. (Das gleiche gilt auch für Himbeeren, auf 2 Liter Flüssigkeit 1 Kilogramm Himbberen)
    Destilliertes Wasser bekommen Sie in guter Qualität in 5 Liter Kanistern im Baumarkt.
    Das Destillat sollte nach meiner Erfahrung auf etwa 40%vol herunterverdünnt werden, darüber schmeckt es scharf, darunter fad. Die Trinkstärke ist jedem selbst überlassen. Bei 40%vol kommt der Fruchtgeschmack am Besten hervor.

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