Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
Eintrag Nr. 4045 von 4267:

Hallo,
ich habe letztes Jahr zu ersten mal einen Ebereschenbrand gemacht.
Um die Maische herzustellen, habe ich mir sagen lassen, müssen die Beeren gekocht werden. Dies soll das Aroma heraus bringen und den abführenden Effekt verhindern. Da Sie jedoch nicht richtig weich wurden(evntl. zu früh geerntet) habe ich die Zerkleinerung mit einer Küchenmaschiene vorgenommen. Davon habe ich dann die Maische gemacht und später auch gebrannt.
Das Ergebnis riecht sehr Aromatisch. Was mir jedoch sorgen macht ist, dass ich in meinem Brennbuch den Hinweis gefunden habe, dass man die Kerne in den Beeren nicht kaputt machen soll, da Sie Blausäure enthalten. Leider etwas spät gelesen. Angesicht dessen das ich die Beeren mit der Küchenmaschiene klein gemacht habe, gehe ich davon aus, dass auch die Kerne dabei zerkleinert wurden.
Kann man den Brand auf Blausäure testen (mit Lackmusstreifen ö.ä.)?
Ich habe auch gelesen, dass Blausäure bei Zimmertemperatur verdampft. Würde es daher helfen den Freinbrand eine Weile (1 oder 2 Wochen) offen stehen zu lassen?
Oder muss ich doch alles in den Abfluss gießen?
Viele Grüße
Karl


Karl, Brandenburg
24.Feb.2015 10:05:17


    Nein, nicht in Abfluss gießen. Entweder nach Blausäure testen lassen (Lebensmitteluntersuchungsanstalt) oder selbst mit einem der beiden im Buch beschriebenen Tests testen.

<<< Eintrag Nr. 4046 Eintrag Nr. 4044 >>>
ALLE EINTRÄGE ANZEIGEN

Design und Implementierung:
Helge Schmickl