Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 4053 von 4328:

Hallo Hr. Schmickl
Ich habe eine 30L Brennanlage aus Kupfer und arbeite mit Turbohefe und brenne einmal.
Die ersten Male habe ich mich an die Rezepte aus dem Internet gehalten was den Zucker für die Maische betrifft.
Das Ergebnis war ein klarer sehr guter Schnaps mit ca. 76% Alkohol. Den Vorlauf bis ca.80°C habe ich weggegeben, bei ca. 90°C habe ich aufgehört zu brennen.
Danach habe ich auf Anregung verschiedener Leute nur ca. 1kg Zucker auf 30L Maische gegeben.
Ich habe genauso Turbohefe, Biogen-M und Verflüssiger Spezial genommen, genauso wie beim ersten Durchgang.
Die Abtrenn-Temperaturen habe ich gleich gelassen, trotzdem bekam ich weniger Alkohol (Menge und ca. 45% Alk.) und außerdem war der Schnaps milchig.
Jetzt zu meiner Frage:
1. Hat das mit der Menge des Zuckers zu tun?
2. Obwohl der Gärvorgang abgeschlossen war ist der Fruchtkuchen nicht abgesunken, die ersten Male schon. Wie kann das sein.
Es wäre schön wenn Sie mir da helfen könnten.
Danke Schön


Wermie82, Ostarichi
09.Apr.2015 20:21:30


    ad 1) Erster Hauptsatz der Thermodynamik: aus nix wird nix! Wie im Buch sehr ausführlich und für Laien leicht verständlich beschrieben, wird durch die Hefe Zucker in Alkohol umgewandelt. Kein Zucker, kein Alkohol. Sobald der in den Früchten enthaltene Zucker aufgebraucht ist, verhungert die Hefe.
    ad 2) Bei hochgradigen Maischen wird wegen der langen Gärdauer das Obst viel besser zersetzt, es bildet sich mehr Flüssigkeit, Feststoffe sinken nach der Gärung leichter ab. Dies scheint diesmal nicht der Fall gewesen zu sein.
    Kurzum: wieder so vorgehen wie immer, nicht auf "Anregungen verschiedener Leute" achten, wenn Sie mit dem was Sie bisher gemacht haben zufrieden sind.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl