Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 4099 von 4260:

Zu Eintrag 4091,

das Destillat wurde mehrere Tage stehen gelassen und immer wieder durch starkes schütteln durchlüftet. Allerdings nicht mit einem "Handmixer" bearbeitet.
Jedoch ohne eine Änderung.
Auch ein Destillat eines Zuckeransatzes mit Turbohefe zeigte ein ähnliches Geruchsbild.
Der Ansatz selber schmeckte einwanfrei und trocken/etwas herb ohne "Fehlgerüche".
Egal ob Vor-, Mittel-oder Nachlauf. Der stechende Geruch bleieb vorhanden nur mit sinkendem Alkoholgehalt etwas weniger.
Ich verwende lediglich eine Silikondichtung und die Kupferdestille war vor dem Brennen mit Zitrönensäure gereinigt.


Ulrich Weigel, Rheinland Pfalz Deutschland
20.Aug.2015 10:53:31


    Schütteln ist zu wenig, es muss stark schäumen, sonst hat das Ganze keinen Effekt. Geeignete Geräte je nach zu mixender Menge: Milchaufschäumer batteriebetrieben, Pürierstab, Bohrmaschinenaufsatz.
    Der stechende Geruch bei einer Maische hat eine andere Ursache: Acetaldehyd, ein Zwischenprodukt der alkoholischen Gärung. Baut sich ab beim Lagern der Maische. Wird die Maische zu früh destilliert ist das Destillat scharf, nach zumindest ca. 6 Monate Lagerung der Maische ist die Schärfe weg. Auch hier ist es empfehlenswert das Destillat beim Verdünnen schäumend zu mixen. Jedoch: nur hochgradige Maischen können gelagert werden, bei herkömmlichen Maischen ist der Alkoholgehalt zu gering um konservierend zu sein. Destillate aus zu alten herkömmlichen Maischen haben einen modrigen Geruch, wie ein feucht-modriger Keller. Wegen der Schärfe werden daher qualitativ hochwertige Brände aus herkömmlichen Maischen auch zumindest 2, meistens jedoch 3 bis 4, Jahre gelagert bevor sie abgefüllt und verkauft werden.

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