Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
Eintrag Nr. 4144 von 4301:

Hallo Hr Dr. Schmickl
Zunächst wünsche ich ein Xundes Neues Jahr. Habe Ihr Buch schon seit einigen Jahren und auch schon einige Schnäpse erfolgreich angesetzt (Quitte, Apfel, Zwetschge) die ich in einer Abfindungsbrennerei habe brennen lassen. Die Ergebnsse waren immer gut bis sehr gut. Jetzt ist mir aber ein peinlicher Lapsus passiert, ich hätte das Buch mal wieder ganz von vorne lesen sollen, bevor ich die Quitten-Maische ansetzte (nach 3 Jahren ohne Ernte). Um sicherzustellen, dass die Maische ja nicht verdirbt habe ich geschwefelt (saublöd, mit Kaliumpyrosulfit K2S2O5). Der pH-Wert war auch im Keller, ich habe den dann mit Natron-Pulver nach 3,5 korrigiert. Gärung habe ich nachgestartet und die ist jetzt abgeschlossen. Maische riecht eigentlich soweit gut.
In den Fachfragen habe ich 2 Lösungsansätze gefunden, den Schwefel loszuwerden.
1. Mit Wassertsoffperoxid vor den Brennen
2. Durch Austreiben nach dem Brennen.
Welche Lösung würden Sie empfehlen?
Danke und Gruß
Peter S.


Peter S., Franke
01.Jan.2016 20:22:35


    Danke, wünschen wir Ihnen ebenfalls!
    Soweit ich verstanden habe, hat die Maische NACH dem Schwefeln noch einmal begonnen zu gären. In diesem Fall war die Zugabe des Pyrosulfits zu gering um einen Effekt zu haben. Somit destillieren wie sonst auch. Sollte das Destillat dennoch stechend scharf riechen, mit einem Milchaufschäumer oder Pürierstab ca. 2 bis 3 min je Liter schäumend mixen beim Verdünnen. Diese Prozedur treibt die schweflige Säure aus dem Destillat.

<<< Eintrag Nr. 4145 Eintrag Nr. 4143 >>>
ALLE EINTRÄGE ANZEIGEN

Design und Implementierung:
Helge Schmickl