Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 4152 von 4316:

Hallo Herr Schmickl!
Vor 4 Jahren habe ich mit dem besonderen Hobby, mit Anleitung Ihres wunderbaren Buches begonnen.
Vorher habe ich schon viele Jahre Obst zu Wein verarbeitet. Meine Birnenmaische hat mit der Turbo-Hefe immer nur 15% geschafft. Die Maische war ausgezeichnet und leicht süß. Jetzt im 4. Jahr schmeckt der fertige Brand mit67% sehr brennig und nicht fruchtig, wie gewohnt. Die ersten 3 Jahre kam der Fruchtgeschmack sehr gut. Da habe ich die Temperatur von 82°C ganz langsam gradweise erhöht, bis zum Nachlauf. Dieses Mal habe ich die Temperatur mit Beginn des Edelbrandes auf 89°C erhöht. Mit Beginn des Edelbrandes war noch ein fruchtiger Geschmack da. Was habe ich falsch gemacht? Vielen Dank im Voraus.


Kurt, Sachsen
22.Jan.2016 13:45:49


    Am besten genau so vorgehen wie in den Jahren davor auch. Leider verstehe ich Ihre Angaben nicht. Die Dampftemperatur ergibt sich von selbst wenn der Kesselinhalt kocht, sie kann nicht erhöht werden. Das wäre so als würde man Wasser kochen und wollte dabei die Dampftemperatur erhöhen. Wasser kocht immer bei 100°C (bei 1 atm), egal wie stark die Heizleistung ist. Die Heizleistung entscheidet nur darüber wie stark das Wasser kocht. Beim Schnapsbrennen gibt es jedoch einen Unterschied zu Wasser: da der Alkoholgehalt beim Destillieren immer geringer wird, steigt damit die Kochtemperatur langsam immer mehr an. Aber auch hier: die Heizleistung beeinflusst lediglich wie stark der Kesselinhalt kocht, nicht die Kochtemperatur.

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Helge Schmickl