Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 4186 von 4278:

Hallo Herr Schmickl, Wie haven vor 12 Monaten 27l Birnenmaische nach Anleitung in Ihrem Buch hergestellt. Die Maische hatte 15%Alkoholgehalt und einen sehr angenehmen fruchtigen Geruch und Geschmack und wurde 12 Monate im Fass gelagert. Wir haben ca 100ml Vorlauf abgetrennt um auf der sicheren Seite zu sein und nach Verdünnen auf 42% 4,6l Ausbeute erhalten.
Wir waren vor dem Brennen sehr optimistisch, dass wir einen leckeren Birnenbrand erhalten würden, allerdings sind Geruch und Geschmack des Schnapses leider etwas enttäuschend. Der Brand reicht etwas muffelig (aber nicht klebstoffartig) und Praktisch kein Birnengeschmack vorhanden. Glauben Sie dass die Birnensorte einen Einfluss auf den Geschmack hat? Wir haben Peckhambirnen verwendet da wir in Australien keine Williams Christ oderPalmischbirnen finden können. Oder woran könnte der Mangel and Geschmack Ihrer Meinung nach sonst liegen. Vielen Dank für ihre Hilfe und Grüße aus Australien


Julia Fairweather, Australien
08.Mai.2016 14:59:52


    Ja, das Aroma hängt bei Birnen sehr stark von der Sorte ab, daher sind Brände aus Williamsbirnen im Gegensatz zu anderen Birnensorten auch so weit verbreitet. Der muffige Geruch kommt wahrscheinlich von der (falschen) Hefe, wie im Buch beschrieben. Manchmal bildet sich das Aroma, vorallem bei Birnen, auch erst beim Lagern des Destillates richtig aus. Ich würde das Destillat daher zumindest einige Monate (besser länger) lagern und dann nochmals verkosten.

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Helge Schmickl