Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 4234 von 4254:

Sehr geehrter Herr Schmickl,
ich habe einige Fragen zur pH-Wert Korrektur.
Bisher habe ich zwei Maischen angesetzt (Apfel/Schlehe). In beiden Fällen war der pH-Wert < 3. Was mich etwas verunsicherte, da es ja heißt „…dass die Maischen bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Zitronen) zu wenig sauer sind…“. Leider gibt Ihr tolles Buch nur wenig Auskunft über die Korrektur von niedrigen pH-Werten.
1.Kann ich nicht einfach mit mehr Wasser verdünnen, damit sich ein Wert von 3 - 3,5 einstellt?
2.Gibt es eine Formel oder einen Erfahrungswert für das Hinzufügen von Kalk (100 g/l führt zu...).
3.Welche Probleme können bei einem pH-Wert von < 3 auftreten?
4.Muss ich einen pH-Wert von 2,5 überhaupt korrigieren?
Über ein paar kurze Antworten würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Knut


Knut, Mecklenburg
27.Nov.2016 19:42:33


    Im Buch auf Seite 28 ist lebensmittelechter Kalk zum Entsäuern von Wein (Calciumcarbonat) beschrieben.
    ad 1) Nein, dazu müssten Sie viel zu stark verdünnen, damit sich das auswirken würde.
    ad 2) Leider nicht, ist abhängig vom Obst, Feststoffgehalt usw. Kurzum, in kleinen Portionen zugeben, nach jeder Zugabe kräftig umrühren, ein wenig warten und dann jedesmal pH-Wert messen.
    ad 3) Dass es nicht gärt, weil für die Hefe zu sauer. Habe vor vielen Jahren ohne Kalkzugabe einen Zitronensaft versucht zum Gären zu bringen. Gegärt hat nix, nach drei Wochen waren auf dem Zitronensaft "wunderschöne" grünlich weiße Schimmelflecken...
    ad 4) Mit Zugabe von Gärstarter und vor dem Gärstart mehrmals täglich intensiv mixen müsste es gehen. Der Zitronensaft damals hatte pH 1 bis 2.

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