Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
Eintrag Nr. 4237 von 4324:

Guten Tag!
Seit ein paar Jahren brenne ich Obstler und Zwetschkenschnaps und würde nun gerne einmal etwas Neues ausprobieren:
Den Obstler zu Gin weiterveredeln.
Nun ist es jedoch so, dass wir ausschließlich unter Abfindung brennen, und ich nach längerer Suche nicht sicher sagen kann, ob das überhaupt erlaubt wäre.
Laut Alkoholsteuergesetz müsste man alle alkoholbildenden Stoffe entweder vom eigenen Grund, als Pächter oder Nutznießer beziehen. Ebenso darf man anscheinend alle wildwachsenden Beeren und Wurzeln, die man selbst/oder im Auftrag sammeln lässt verwenden.
Meine Fragen also:
1. Darf ich als Abfindungsbrenner, Gin herstellen?
2. Wenn JA, wie erfolgt die Besteuerung vom Produkt?
3. Darf ich als Abfindungsbrenner Wacholder/Botanicals zukaufen, oder ist es mir lediglich erlaubt, sie aus der Natur zu beziehen?
Vielen Dank schonmal für Rückmeldungen.


Elias, Scheibbs
08.Dez.2016 21:45:32


    ad 1) Prinzipiell ja, sofern die Zutaten beim Destillieren (nicht beim Gären!) unvergoren zugegeben werden.
    ad 2) Die Besteuerung bezieht sich somit auf den alkoholischen Kesselinhalt, also Ihrer Maische.
    ad 3) Wacholderbeeren müssen nicht aus eigenem Bestand stammen, auch wenn diese wie für einen klassischen Kranewitter vergoren werden. Nochmals: Sofern die Gewürze/Kräuter (um den englischen Ausdruck "Botanicals" zu vermeiden) bei der Destillation unvergoren (!) zugegeben werden, ist dies möglich.

<<< Eintrag Nr. 4238 Eintrag Nr. 4236 >>>
ALLE EINTRÄGE ANZEIGEN

Design und Implementierung:
Helge Schmickl