Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 4252 von 4324:

Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl,
aus 2 kg gerösteten und gehackten Haselnüssen, einer kleinen Vanillieschote und ca. 3 ltr. 45% Alkohol habe ich einen Ansatz gemacht. Luftdicht, zimmerwarm und schattig gelagert. Nach einer Woche ein großartiger Geschmack, nach 2 Wochen nur noch Geschmack und Geruch nach Pattex.
Das ganze hab ich bis dahin weder abgefiltert noch gebrannt. wissen Sie was hier schief ging.
Vielen Dank für Ihre Mühen.
Mit freundlichen Grüßen


juergen, Obb
03.Feb.2017 10:58:29


    Sehr ungewöhnlich, tritt bei Ansatzschnäpsen normalerweise nicht auf. Ich kann mir zwei Vorgänge vorstellen: der Alkohol hat nach einiger Zeit unerwünschte Aromen aus den Nüssen herausgelöst oder es hat sich Essig gebildet. Der Acetatgeruch ist bei der Essiggärung eigentlich etwas erfreuliches, da ein unverkennbares Zeichen, dass die Essigbakterien beginnen den Alkohol in Essigsäure umzuwandeln. Im Fall einer Essiggärung müssten aber auch Veränderungen auf der Flüssigkeitsoberfläche vom Ansatz auftreten. Normalerweise ist bei Ansatzschnäpsen der Alkoholgehalt für Essigbakterien viel zu hoch um zu überleben, jedoch sind 2 kg gehackte Haselnüsse sehr viel für 3 Liter Alkohol, zusätzlich ist der Alkoholgehalt von 45%vol zum Ansetzen eher niedrig. Daher beim nächsten Ansatz weniger Nüssen im Verhältnis zur Alkoholmenge und einen höheren Alkoholgehalt verwenden.

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