Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 4300 von 4327:

Moin,
Herr Schmickl,
nun muss ich ein mal berichten über eine Maische die mir einen schrecken verpasst hat.
Also ich habe ein 50l Fass, dieses habe ich mit ein gefrorenen Brombeeren und Schlehen (Schwarzdorn) bis zu 2/3, inklusive allen zutaten, gefüllt.
Die ersten Tage geschah nichts, natürlich oberflächlich gesehen, denn ich habe das Fass nicht richtig dicht verschlossen.
Fehler entdeckt und behoben, und schon blubbert es wie wild, zufällig berührte ich während dessen mit dem Nacken Bein das Fass.
Der erste Gedanke, das kann nicht sein, Hand ans Fass und der gleiche Gedanke, um sicher zu gehen nahm ich das Infrarot Thermometer, dieses zeigte sagenhafte 35,xxx° an.
Das ganze habe ich am 28.08.2017 gestartet, zu der zeit lag die Raumtemperatur ca 19°, 2-3 Tage später leider schon 25°, da habe ich wohl zu früh begonnen.
Die Maische gärt aber noch 14.09.2017 und vom Geschmack hm lecker.
Jetzt meine Frage: was ist mit meiner Maische geschähen das sie jetzt noch aktive ist.
Hefe Biogen habe ich von ihnen bezogen, die Früchte waren gefroren, Brombeeren 2,5 Jahre die Schlehen 1,5 Jahre.
Eigentlich müsste die Hefe ab 28° ab sterben.
Das Messgerät ist geeicht, und noch mal geprüft.
Ist das nun ein Wunder?
Lieben Gruß aus Niedersachsen Hans Peter


Hans Peter, Niedersachsen
14.Sep.2017 23:45:07


    Beim Gären entsteht Wärme, dass innen die Temperatur höher ist als außen ist daher normal. Der Temperaturunterschied ist abhängig davon wie heftig der Fassinhalt gärt. Nein, bei 28°C stirbt Hefe noch nicht ab. Jedoch haben Sie schon recht, je höher die Temperatur, desto mehr von der Hefe wird absterben, bis irgendwann tatsächlich die gesamte Hefe gekillt wurde.
    Jedenfalls, so lange der Fassinhalt noch deutlich erkennbar gärt, ist alles in Ordnung.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl