Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 4302 von 4316:

Moin Herr Schmickl,
erst ein mal vielen dank für ihre Antwort, hat mich sehr beruhigt.
Nun habe ich ein neues Problem, ich habe von einer öffentlichen Streuobstwiese, Quitten eingesammelt.
Diese habe ich wie in ihrem Buch beschrieben gekocht, dann habe ich sie mit dem berümten Zauberstab (Mixer) zu Brei zerkleinert.
diesen Brei, nach dem abkühlen in 2 Ballons gefüllt, Biogen M und Turbohefe und Zucker gemischt.
Die Ballons a 15l zur Hälfte gefüllt, nach ein paar Stunden gärten die Ballons recht toll, Freude, dass es so gut gärt.
Am nächsten Morgen war die Katastrophe, beide Ballons waren Vulkane der Schaum quellt wie Lava!
FRAGE: was ist geschehen, habe ich was vergessen?
Hatte ich noch nie, nur bei Pflaume weil ich den Ballon zu voll gefüllt hatte.
Aber bei halb gefülltem Ballon?


Hans Peter, Niedersachsen
18.Sep.2017 14:10:53


    Anscheinend bewirkt das Kochen der Quitten, dass sich beim Gären Schaum entwickelt. Dieses Problem haben rohe zermatschte Quitten nicht. Sollte dennoch kein Problem sein (Quitten kochen ist geschmacklich durchaus sehr sinnvoll), wenn sich das Gärgefäß nicht nach oben hin verjüngt wie bei einem Glasballon. Daher besser Gärfässer verwenden, welche oben und unten den gleichen Durchmesser haben (gibt's auch in klein). Eventuell ein wenig Anti-Schaum zugeben. Dieses Mittel (Silikonöl) wird zwar normalerweise bei Bedarf dem Kesselinhalt beim Brennen zugegeben, jedoch reagiert es mit nichts, gibt keine Stoffe frei und wird sogar medizinisch eingesetzt (bei Blähungen bzw. Schaumbildung im Darm). Daher sollte es auch kein Problem ergeben wenn es der Maische bereits beim Gären zugegeben wird.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl