Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 449 von 4260:

Hallo Herr Schmickl,

Habe 95%igen Alkohol aus einer Rektifikationsanlage zur Verfügung
und würde gerne einen Geist brennen.
Hierzu soll eine kleine Doppelmantelanlage (2 l) mit einer leider
nur sehr kleinen Einfüllöffnung verwendet werden.
Meine Fragen:
-Könnte ich z.B. Birnen im Mixer pürieren, mit Alkohol ein paar
Wochen ansetzen und dann brennen? Wäre das Aroma vergleichbar
mit Schnaps aus eingemaischten und vergorenen Früchten?
So müsste ich mich jedenfalls nicht mehr um das Vergären kümmern,
PH-Wert-Einstellung, Schimmel, Vorlaufabtrennung etc.
-Wie wäre das optimale Verhältnis Frucht/Alkohol für den Ansatz?

Vielen Dank im Voraus!

Pietro


Pietro D, Deutschland
25.Dez.2002 18:08:37


    Natürlich können Sie die Früchte ansetzen, aber gerade bei den Klassikern Birne, Zwetschke usw. ist die Maische vom Aroma her viel besser als der Angesetzte. Ausgezeichnete Angesetzte erhalten Sie z.B. mit Orangen- oder Zitronenschalen, Zirbenzapfen, Nüssen, jungen Fichtentrieben (sogenannte Maiwipferln), Himbeeren, schwarze Johannisbeeren, alle Arten von Kräutern usw. Für einen Ansatz verwenden Sie bei wäßrigen Früchten (z.B. Himbeeren) 50 bis 55%vol Alkohol, bei 'wasserarmen' (wie z.B. Kräuter) 45%vol Alkohol, mindestens 6 bis 7 Wochen ziehen lassen. Danach können Sie den Ansatz destillieren. Füllen Sie prinzipiell immer ca. nur ein Drittel des Ansatzgefäßes mit Früchten/Kräutern und den Rest mit Alkohol auf.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl