Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
Eintrag Nr. 486 von 4327:

Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl,
ich habe einen Gärstarter angesetzt und heute, nach 3 Tagen, tut sich noch gar nichts. Für 30 Liter ApfelMaische = 3 Liter Wasser lauwarm, Saft von 7 Orangen und 5 Zitronen, 450 g Zucker, 14 g Vierka Brennmaischhefe, 20 g Hefenährsalz von Fa.Knopf und 1,5 kg fein gehaspelte Früchte. Das ganze gut mit einem Farbrührer und Bohrmaschine verrührt und mit einem Tuch abgedeckt. Raumtemperatur 22°C. Was kann der Grund des nicht-gährens sein?
Mit besten Dank im Voraus für Ihre Hilfe und wieder - einen guten Geist im Glas.


RoPi, Österreich
13.Feb.2003 22:19:09


    Ihre Zugaben sind alle in Ordnung, bei 22°C sollte nach wenigen Stunden die Gärung starten. Sofern ich das von hier aus beurteilen kann, liegt es an der Hefe.
    1) Was ist "lauwarm"? Mehr als 27°C überlebt so gut wie keine Hefe, vielleicht haben Sie die Hefe gleich bei der Zugabe gekillt.
    2) Vielleicht war die Hefe alt bzw. abgelaufen, dann sollten Sie dort wo Sie sie gekauft haben reklamieren.
    3) "Brennmaischhefe" von Vierka eignet sich für einen Zuckeransatz nur bedingt, hier kommt es immer wieder zu Problemen. Vielleicht sind dieser Sorte 150 g Zucker je Liter (laut Ihren Angaben) schon zu viel, obwohl ich mir das nicht vorstellen kann, weil dies ca. 7,5%vol nach vollst. Vergärung entspricht, soviel Fruchtzucker haben ganz normale Zwetschken!
    Fazit: nach drei Tagen und 22°C können Sie den Gärstarter auf jeden Fall verwerfen, da dies ideale Bedingungen für Schimmel- und Fäulnisbildung sind.

<<< Eintrag Nr. 487 Eintrag Nr. 485 >>>
ALLE EINTRÄGE ANZEIGEN

Design und Implementierung:
Helge Schmickl