Fachfragen zum Schnapsbrennen



Startseite
Destille und Zubehör
   Produktliste
   Produktbeschreibung
   Bestellformular
   Info zum Kesselkauf
Seminar
   Termine
   Programm
   Anmeldeformular
Bücher
Diskussion
Rezepte
Fotogalerie
Berechnungen
   Verdünnen
   Mischen
   Zucker Alkohol
Links
Kontakt
PRAXISBUCH
Schnapsbrennen als Hobby
PRAXISBUCH
Ätherische Öle selbst herstellen
PRAXISBUCH
Essig herstellen als Hobby
Eintrag Nr. 527 von 4316:

Hallo, Herr Schmickl!
Ich verwende in meinem eigenbau-Topf ein Nirosta-Sieb als Anbrennschutz. Allerdings gehen durch die 1mm-Löcher noch so viel Schwebstoffe durch, dass die Gefahr des Anbrennens nach wie vor besteht.
Wäre es sinnvoll, in den Topf ein Leinentuch zu hängen, oder die Maische in einen Leinensack zu schnüren (und darunter das Sieb)?
Das Tuch wird ja keinen Geschmack abgeben?
Fraglich ist, ob die gehemmte Umwälzung auf Kosten des Aromas und der Alkoholausbeute geht.


Ein Brenner, Ö
23.Apr.2003 12:34:30


    Mit einem derart feinen Sieb kann eigentlich nichts anbrennen, auch wenn die Flüssigkeit darunter nicht klar ist, außer Sie haben eine sehr punktuelle Heizung. Trotzdem sollten Sie nicht zu rasch Aufheizen und eher gemächlich Destillieren, weil sonst die drei Fraktionen Vorlauf, Edelbrand und Nachlauf nicht mehr exakt abgetrennt werden können. Also auch im Sinne der Schnapsqualität, nicht nur wegen der Anbrenngefahr, die Herdplatte bzw. den Gasbrenner o.ä. nicht zu hoch aufdrehen.
    Ein Leinentuch würde ich nicht empfehlen, aus den von Ihnen oben genannten Gründen (Geschmacksveränderung, Umwälzung nicht optimal etc.). Außerdem fürchte ich, daß es zu Siedeverzügen kommen wird, d.h. der Brennvorgang wird ziemlich unregelmäßig, auch besteht dann große Gefahr des Überkochens, abgesehen davon daß es nicht ungefährlich ist.

<<< Eintrag Nr. 528 Eintrag Nr. 526 >>>
ALLE EINTRÄGE ANZEIGEN

Design und Implementierung:
Helge Schmickl