Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 568 von 4314:

Sehr geehrter Herr Schmickl.
Ich habe einige Fragen zum Aufbau meiner Brennanlage, die mir momentan große Sorge bereiten:
Der Brennkessel mit 8,5 Litern Inhalt besteht komplett aus Kupfer, ebenso der Hut und die komplette Kühlschlange. Hut und Kessel sind jeweils mit einem 6mm dicken Messingflansch hart verlötet. Zur Abdichtung benutze ich eine Teflondichtung. Weiters sind noch 2 Verschraubungen aus Messing am Dampfrohr verlötet.
Gibt es prinzipiell negative Erfahrungen mit dieser Materialkombination? Kann es zur Auswaschung oder galvanischen Zersetzung des im Messing enthaltenen Zinks kommen?
Weiters habe ich nach jedem Brennvorgang bis zur Höhe des verbleibenden Rückstands (Sumpf)eine blitzsaubere Kupferoberfläche im Kessel. Oberhalb verfärbt sich das Kupfer gelb/bräunlich.
Ist das normal?
Wenn ja, ist es notwendig/sinnvoll diese Ablagerung/Verfärbung jedesmal komplett zu entfernen? Ist der Einsatz von Citronensäure nicht gerade für die Messingteile nicht zu empfehlen(Zink!)?
Könnte man mit einer galvanischen Verkupferung der Messingteile o.genannten Auswirkungen entgehen, oder glauben Sie, daß sich die Kupferschicht wieder ablöst?
...hoffentlich sprengt das nicht den Rahmen dieses spitzenmäßigen Forums?!
Mit freundlichen Grüßen,
Seppl


Seppl, Kärnten
02.Jun.2003 22:11:35


    Zinkteile in der Anlage sind nicht besonders empfehlenswert, Sie haben aber Ihre Messingteile nur in den Flanschen. Wenn die ganze Anlage daraus gemacht wäre, so würde ich Ihnen davon abraten, ich denke aber, daß die Verschraubungen usw. nur zu einem sehr geringen Teil mit dem Alkoholdampf in Verbindung kommen.
    Ja, es ist normal, daß der mit Flüssigkeit bedeckte Kessel sauber ist. Dies ist besonders bei (geschwefelten) Weinen der Fall, hier wird der Kessel blitzblank, oberhalb der Flüssigkeitsgrenze haben Sie Verfärbungen. Es ist nicht notwendig, diese zu entfernen, es ist nur eine optische Frage. Sie können sie aber mit den feinen Metallschwämmchen inkl. Putzmittel ("Brillo") wieder entfernen, Zitronensäure brauchen Sie gar nicht zu verwenden.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl