Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 718 von 4278:

Eine Frage zur Weinbereitung: Mein Mirabellenwein schlägt grundsätzlich früher oder später von hellgelb in goldbraun um. Ich nehme stark an, daß er oxidiert. Jetzt habe ich entgegen meiner Überzeugung Schwefel dazugetan, was ein Fehlschlag war (Gärstopp, trotzdem Braunfärbung). Geschmacklich war allerdings am Ergebnis vor 2 Jahren (ohne Schwefel, oxidiert) nichts auszusetzen. Meine Freundin, die schon lange Wein herstellt, meinte, daß man ihn bloß ans Licht stellen müßte, um die Braunfärbung zu verhindern bzw. rückgängig zu machen. Das scheint mir aber nicht ganz logisch, oder doch?
Übrigens, Danke für die guten Tipps im Buch, die helfen einem auch als Weinpantscher weiter! Vieles habe ich zuvor nirgends gefunden.
Grüße und nochmals Danke!


Uta Bauer, Augsburg
17.Aug.2003 19:16:17


    Freut mich, daß das Buch nicht nur für ausgesprochene Schnapsbrenner interessant ist!
    Die Braunfärbung ensteht durch Oxidation (genauso bei Apfelsaft), das stimmt. Schwefelzugabe nutzt da gar nichts, weil dies kein Antioxidantium ist. Dafür gibt es wieder eigene Spezialmittel (die wir übrigens genauso wenig verwenden). Kaliumsulfit (also "Schwefel") wird im allgemeinen benutzt um u.a. einen Gärstopp zu bewirken (so entstehen süße Weine, die sind einfach nicht ausgegoren) und genau das ist bei Ihnen schließlich passiert. Ich dachte immer, um Oxidation zu Verhindern sollte man das Ganze eher lichtgeschützt lagern, aber gut. Sie könnten auch etwas Zitronensäure zugeben, das sollte die Verfärbung verhindern. Aber wenn es geschmacklich keinen negativen Einfluß hat, ist es fraglich, ob dies überhaupt notwendig ist.

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