Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 766 von 4254:

Mein Nachbar maischt jedes Jahr ohne jegliche Zusätze wie Hefe, Gärtstarter usw. Pflaumen ein. Es gärt auch und er läßt es dann im Brennhaus brennen. Verliert er nun an Qualität oder an Quantität?

Tausch I., Kärnten
01.Sep.2003 08:03:47


    Er verliert einerseits an Menge, da die Wildhefen bereits Fruchzucker verbrauchen, um sich für die Alkoholproduktion zu Konditionieren. Dieser Zucker ist dann natürlich für die Alkoholherstellung nicht mehr vorhanden. Viel schlimmer ist aber, daß er sehr an Qualiät verliert (schade um die Arbeit). Durch diese Vergärungsart kommt es zu vielen Fehlgärungen (= Mikroorganismen, die den Fruchtzucker auch abbauen, aber z.T. giftige Substanzen erzeugen), deren Produkte man dann teilweise im Vorlauf findet die aber nie zu 100% wieder abgetrennt werden können wie z.B Methanol.
    Wildvergorene Schnäpse sind im Aroma unverkennbar, meist ist die unangenehme Schärfe und der eklatante Essigstich auch für Laien deutlich zu bemerken.

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