Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 859 von 4301:

Nachtrag zu 849
Hallo
Erstmal viiiiielen Danke für die ausfürlichen Antworten!!!
Die Gärung ist noch in vollem Gang - jetzt ca. 3 Wochen. Wie kann ich den (Frucht)zuckergehalt überprüfen? Nur durch Geschmack?
Der, von dem ich das mit dem anbrennen habe benutzt einen großen ganz normalen Topf, da füllt er Wasser ein, darein stellt er einen kleineren Topf (auf eine Erhöhung) mit der Maische. Dann verschließt er den großen Topf mit einem Deckel und los gehts! Von genau diesem wurde mir der Schnaps gebrannt, der so streng nach UHU schmeckte und auch roch. (Eintrag 780). Kann "sein" Verfahren schuld an meinem Misslungenen Schnaps sein??? Ich vermute dies! Das ist ja auch der Grund, weshalb ich mir eine eigene Anlage bauen möchte.
Noch eine Frage zum Zucker: Ich habe mich anfangs nicht getraut, den ganzen, berechneten Zucker hinzuzugeben. Bisher hab ich ca. ein Drittel dazugegeben. Kann ich den Rest immer noch hinzugeben oder ist dies jetzt zu spät? Ich kann mich noch nicht an den Gedanken gewöhnen soviel Zucker zuzugeben. Für mich ist viel Zucker auch immer gleichbedeutend mit viel Kopfschmerzen am anderen Tag :-(
Im Vorraus schonmal vielen Dank für Ihre Antworten
Roland


Roland, irgendwo in Germany
25.Sep.2003 16:52:46


    Ja, der Zuckergehalt in der Maische kann in Anwesenheit von Alkohol nur geschmacklich bestimmt werden, weil bei den Zuckerbestimmungen der Alkohol stört und bei den Alkoholbestimmungen der Zucker.
    Die Methode mit dem kochenden Wassertopf und darin der Maische, das können Sie vergessen. Hier vermischt sich ja wirklich der Wasserdampf mit dem Alkoholdampf, das ist ja kompletter Unsinn. Wenn das alles nach UHU riecht, dann wundert es mich nicht. Ja, natürlich ist dieses Verfahren an dem mißlungenen Schnaps schuld, keine Frage. Ich habe ja schon viel gehört, aber diese Methode ist wirklich "scharf"!
    ;-)
    Wenn die Gärung noch in Gang ist, kann Zucker zugegeben werden. Die Zugabe von Zucker hat nichts mit Kopfschmerzen zu tun, da dieser durch die Hefe vollständig in Alkohol umgewandelt wird (dieser Prozeß nennt sich "Hefegärung"). Kopfweh bekommt man durch Fehlgärungen ("falsche" Mikroorganismen), die durch unsauberes Obst, faule Stellen, Stengel usw. entstehen. Haushaltszucker ist allerdings sehr sauber, d.h. er führt zu keinerlei Fehlgärungen und demnach auch nicht zu Kopfweh.
    Naja, hängt sicher auch von der konsumierten Menge ab...

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Helge Schmickl