Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 892 von 4301:

Lieber Herr Schmickl,
ich möchte meine Kleinbrennanlage mit einer Elektro-Platte betreiben, auf die Elektroplatte lege ich eine 10mm Aluplatte, damit sich die Temperatur noch gleichmäßiger verteilen kann (Ausserdem ist die Heizplatte kleiner als der Topfdurchmesser). Allerdings habe ich trotz Siebeinsatz ein Anbrennproblem.
Ich habe nun folgende Überlegung: Wenn ich in die Aluplatte einen PT100-Fühler einbaue und über einen Regler die Heizplatte ansteuere, dann müsste man doch ähnlich einem Wasserbad den Maximalwert der Heiz-Temperatur sehr genau einstellen können. Und nun die Fragen:
Wie heiß darf die Platte maximal werden, ohne dass was anbrennen kann?
Wie heiß wird es mit einem Wasserbad?
Ist dieses Prinzip ein wirkungsvoller Ersatz für ein Wasserbad oder übersehe ich da was?
Herzliche Grüße
ein Hobbybrenner


Brenner, Ö
05.Okt.2003 17:36:42


    Nein, es ist kein Ersatz für ein Wasserbad. Ein Wasserbad umschließt einen Brennkessel, das Bad steht unter Druck. Durch das Zwischenschalten des Bades umgibt schonende Hitze den gesamten Kessel, es gibt kein Anbrennen. In einem Wasserbad erreicht man unter Druck ca. 110°C.
    Es kommt immer zum Anbrennen, wenn zu rasch und zu heiß erhitzt wird. Auf alle Fälle die Heizung bei 60°C im Kessel reduzieren. Sie können die Platte bis 60°C schon voll einschalten, dann aber die Leistung reduzieren, so sollten Sie mit dem Anbrennen kein Problem haben.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl